Musikalisch-szenische Programme
Neunzehn Jahre künstlerische Projekte von „Caminos“ bis „Tara und die Sehnsucht nach Andalusien“
Lieder, lyrische Texte, Musik und Spiel verflechtend, erzählen Silke Loettel Forderer und Sal y Arena in musikalisch-szenischen Programmen von individueller Sehnsucht auf „den Wegen, die das Leben so schreibt“ (Caminos-Wege), aber auch von kollektiven Schicksalen wie das der Sepharden in der frühen Neuzeit (Como la rosa…-Wie eine Rose…), das des heutigen Menschen in den Jahren 2020 und 2021 (Veredas–Pfade) oder während des 20. Jahrhunderts (Andalus/Tara). Zu den Programmflyern unter Downloads
„Aktuelle Bühnenprogramme“
„Kleine Programme“
Die Musik und der spanische Gesang sind „andalusisch“: expressiv, rhythmisch, intensiv melodisch. Voller Einflüsse aus den Musikwelten östlicher und westlicher Traditionen zeigen sie zugleich eine ganz eigene Musiksprache.
Aktuelle Bühnenprogramme
SAL Y ARENA
Neues Programm: Andalus / Tara und die Sehnsucht nach Andalusien
Aus Gedichten werden Andalusische Lieder
Musikalische Inszenierung der Lyrik und des Lebens Rafael Albertis – multidisziplinär
Premiere: 2026 Termine
Über das Programm
Die Musik
Silke Loettel Forderer singt expressive und melodische Lieder, die sie aus der bildvollen Poesie nah am Inhalt der Texte komponiert hat. Die sich durch Andalusiens Geschichte in seiner Musik kristallisierte orientalische Melodik und Tonalität ist in den Liedern zu hören. In der Zusammenarbeit mit der Kastagnettenspielerin Ute Schünemann spielt Sal y Arena mit Rhythmen, Musikstilen und Interpretationen, zusammen mit den MusikerInnen entwickeln sich Arrangements in vielfältige Richtungen weiter.
Die Bühnenerzählung
Die Lebensgeschichten und Gedichte des Literaturpreisträgers Rafael Alberti und seiner Frau María Teresa León bilden den Hintergrund dieses Liederprogramms. Es folgt den Wegen der beiden Poeten durch das 20. Jahrhundert, in Spanien und ins Exil.
Dabei erlebt das Publikum Andalusien, das Meer, die „Farben“, ihre Flucht, ihre Sehnsucht nach Andalusien, nach Spanien, aber auch ihren Kampf für die Republik, für ihre sozialistischen Ideale gegen den Faschismus.
Die Dichtung
In Madrid, Paris und Buenos Aires, getrennt von seinem Sehnsuchtsort Cádiz, spielt Rafael Alberti (1902-1999) in seinen Gedichten – wie die maurischen und sephardischen Dichter aus Al-Andalus – mit Schein und Wirklichkeit, verwebt Volksliedtraditionen mit moderner Sprache voll magischer Naturauffassung und Schönheit. Manche der bildstarken und neuartigen Gedichte erinnern an die Lyrik Federico García Lorcas, seinem Freund. Doch Alberti trägt die Leichtigkeit und die Rhythmik des am Meer Geborenen in seine Gedichte. In das Programm fließen auch die deutschen Übersetzungen der Gedichte und Texte von María Teresa León ein.
Die Bühnenperformance
Die künstlerische Bewegung zwischen den Orten – zwischen Verlust und Hoffnung – setzt sich im performativen Spiel der Figur Tara, der Fliegenden, mit dem Publikum und mit den für die Inszenierung von Zora Davidović geschaffenen Bildern fort.
Die Schriftsteller/innen
Rafael Alberti (1902 – 1999) Spanischer Dichter der „Generation von ’27“ (gemeinsam mit Federico García Lorca u.a.) war zunächst Maler, wurde dann aber schnell mit seiner Dichtung bekannt, für die er schon 1925 für den Gedichtband „Marinero en tierra“ – „Matrose an Land“ den Spanischen Nationalpreis erhielt. Alberti war Sekretär der Allianz der antifaschistischen Intellektuellen im spanischen Bürgerkrieg und musste 1939 mit Maria Teresa León das Land zunächst nach Paris, dann über Marseille nach Argentinien für lange Jahre des Exils verlassen.
María Teresa León (1903 – 1988) war Schriftstellerin, Verlegerin, Theaterdirektorin und ebenso Mitglied der Autorengruppe „Generación del 27“ und der Allianz der antifaschistischen Intellektuellen.
Die Künstler/innen
Besondere Besetzung! : „Andalus- Sehnsucht nach Andalusien“
Gesang und Kastagnette im Dialog.
Spiel und Klanginstrumente in der gemeinsamen Interpretation.
Zwei Frauen und ein „special guest“.
Gesang und Schauspiel: Silke Loettel Forderer
Kastagnetten und Klanginstrumente: Ute Schünemann
Malerei und Collagen: Zora Davidović
Ute Schünemann widmet sich seit mehr als 20 Jahren der Flamencokunst und ist eine der wenigen Kastagnettenspielerinnen, die die Kastagnette als eines der spanischen Musik verpflichtetes und Gesang interpretierendes Instrument versteht. In der jetzt schon dreijährigen Zusammenarbeit experimentieren wir mit neuen Formen der Klang- und Kastagnettenbegleitung.
Zora Davidović ist neben ihrer langjährigen Arbeit als Grafikerin, Kinderbuchillustratorin und Kunstvermittlerin (Lehrerin und Kunsttherapeutin) eine Malerin, die ihrem inneren und äußeren Erleben intuitiv und farbkräftig Ausdruck verleiht und für die die Gedichte Rafael Albertis eine besondere Quelle der Inspiration darstellen. www.zora-illustration.de
Wechselnde Besetzung: „Tara und die Sehnsucht nach Andalusien“
Gesang und Schauspiel: Silke Loettel Forderer
Kastagnetten und Klanginstrumente: Ute Schünemann
Gitarre: Otto Rauch / Klavier: Jorge Porras
www.facebook.com/JorgePorrasMusic / Seulgi Cheon
Malerei und Collage: Zora Davidović
Idee, Dramaturgie, Übersetzungen, Regie: Silke Loettel Forderer
Musik: Silke Loettel Forderer
Zu den Terminen
Zum Programm-Flyer unter Downloads
Andalus - Sehnsucht nach Andalusien 1
Musikalische und visuelle Inszenierung von Gedichten Rafael Albertis
„work in progress K-LAB“ mit Gesang und Kastagnette.
Silke Loettel Forderer (Gesang und Schauspiel)
Ute Schünemann (Kastagnetten und Klanginstrumente)
Konzept, Dramaturgie, Übersetzungen und Vertonungen: Silke Loettel Forderer
Zora Davidović (Malerei und Collage)
Melodien und Rhythmen verbinden andalusische Klänge mit eingängigen Tonfolgen, mit spanischem, expressivem und filigranem Gesang,
Die musikalische Deutung der bildstarken Gedichte Rafael Albertis und die Figur Altaira laden uns ein, Raum und Zeit zwischen dem Sehnsuchtsort Andalusien an der Küste von Cádiz, den „kommunistischen“ Tagen in Madrid und der Flucht ins Exil zu durchstreifen. Das Fließen zwischen Erinnern und Neubeginn geht in den träumerischen oder fröhlichen Ausdruck über und setzt sich im performativen Spiel zwischen der Malerei im Raum und den vertonten „Farbengedichten“ fort.
Das K-LAB als „Möglichkeitsort“ inspirierte Silke Loettel Forderer und Sal y Arena zu einem experimentellen „work in progress“ aus dem bald folgenden Programm mit der Reduzierung auf Stimme, Spiel, Kastagnette und Bilder.
Tango, Son und ein Torero auf dem Papier
Andalusische, sephardische und lateinamerikanische Lieder zum Thema der Ausstellung „Tango und Lebenslauf“ von Klaus Ruschmann und Diana Lisczenski
Die Sängerin erzählt auf Deutsch und singt auf Spanisch die Geschichten der Lieder. Während sie dabei immer wieder performativ mit den Bildern spielt, inspiriert sie die Malerei zur Interpretation und emotionalen Expressivität im direkten Publikumskontakt. Die Kastagnette begleitet und kommentiert.
Gesang und Spiel: Silke Loettel Forderer
Kastagnette und Klanginstrumente: Ute Schünemann
Kleine Programme
Für Ihren festlichen Anlass oder Ihre Veranstaltungen
„Sefardí“ – Wunderschöne Melodien und Erzählungen aus dem Liederschatz der Sepharden, Sephardische Lieder nur mit Kastagnette (traditionell) oder mit Kastagnetten und Gitarre oder Klavier (modern)
„La vida“ – Melodische und lebensfreudige lateinamerikanische Lieder mit Gesang und Gitarre (oder Klavier)
„Expresión“ – Andalusische und lateinamerikanische Lieder mit Gesang, Kastagnette und Gitarre (oder Klavier)
„Colores“ – Vertonte spanische „Farben-Gedichte“ und ihre Übersetzungen für Vernissage, Finnisage oder Ausstellung mit Gesang und Kastagnette
„Brecht und Brel“ – Deutsche und französische Lieder mit Tiefgang und Flair mit Gesang und Gitarre oder Klavier
„Al Andalus“ – Andalusische und sephardische Lieder mit Gesang, Kastagnette und Gitarre oder Klavier
„Amor“ – Liebeslieder, Hochzeitslieder oder andere Lieder und Songs zur Hochzeit oder zu einem feierlichen Anlass.
Gern auch Lieder nach Wunsch. Im Repertoire sind unter anderem „Halleluja“ von Leonhard Cohen (auf Spanisch), „Si me vas a elegir“ von Rosalía und „Quand on n’a que l’amour“ von Jaques Brel.
Weitere Informationen und Buchung unter Kontakt
Frühere Programme
DUO SAL Y ARENA
Duo Sal y Arena
In der jahrelangen Zusammenarbeit mit Donka Naumann als Duo Sal y Arena entstanden zahlreiche szenische Bühnenprogramme.
Die Künstlerinnen Silke Loettel Forderer und Donka Naumann setzten sich in Gesang, Begleitung und Solostücken intensiv mit andalusischem und sephardischem traditionellem oder modernem Liedgut auseinander. Hinzu kamen Kompositionen Enrique Granados‘, Isaac Álbeniz‘, Francisco Tárregas und Manuel de Fallas. Lateinamerikanische Lieder und einzelne Cantes Flamencos setzten Akzente. Musikalisch und inhaltlich ging das Duo dabei in seinen Interpretationen und Begleitungen ganz eigene – vom Publikum immer wieder honorierte – Wege.
Die Übersetzungen der Lieder und der Gedichte fließen in die schauspielerisch-theatralischen Bühnenprogramme ein und geben einer Geschichte mit Zeitbezug Raum.
Programme
• Andalusische Lieder 1
• Andalusische Lieder 2
• Sephardische Lieder
• Caminos – Wege I
Andalusische und Lateinamerikanische Lieder in einer Geschichte vom Weggehen und Wiederkommen
• Caminos – Wege II
Lateinamerikanische und Andalusische Lieder für Reha- und Kurkliniken in einer Geschichte vom Weggehen und Wiederkommen
• Como la rosa en la güerta – Wie eine Rose in einem Garten
Sephardische Lieder zwischen Orient und Okzident, eingewoben in die Geschichte der Sepharden
• „Des Windes Atem schleudert Blüten ringsumher…“
Programm zum „Engel der Kulturen“ und der muslimischen, jüdischen und christlichen Kultur in Al-Andaluz
• Veredas – Pfade oder „…pero no se ve la mar – …aber man sieht das Meer nicht“
Ein Programm zur Corona-Zeit mit spanischen, französischen und englischen Liedern in einer Wohnung in Berlin, Paris oder New York… gefördert von der Kulturstiftung Rheinland-Pfalz
Wiederaufnahmen sind geplant.
Zu den Programmflyern unter Downloads
Zum Kontakt
Bildergalerie Programme
Aufführungen von „Veredas – Pfade“, „Caminos – Wege“, „Como la rosa en la güerta – Wie eine Rose in einem Garten“, „Andalus – Sehnsucht nach Andalusien“ und „Tango, Son und ein Torero auf dem Papier“ in Bad Kreuznach, Magdeburg, Aachen, Meisenheim, Mainz und Hamburg
Bildergalerie „Theaterprojekte“ weiter unten
Zur Bildergalerie „Sängerin“
Theaterprojekte
Theaterprojekte
Silke Loettel-Forderer entwickelte mit dem Theater Atta Troll (T.A.T.) in Berlin musikalisch-lyrische Bühnenprogramme und Theaterstücke wie „Tagträumer“ von William Mastrosimone, „Himmel-Hölle“ – ein szenisches Friederike-Mayröcker-Programm, „Grüner Wind-Schwarze Töne“ – Ein Lorca-Abend mit Musik in fünf Bildern. Im ergebnisoffenen Prozess gab es eine fruchtbare Zusammenarbeit mit den Schauspieler/innen Barnaby Metschurat, Anke Gimmler (†), Vera Wegerer, Stefan Dilling, Serafina Morrin (Berlin), dem Regisseur Jonathan Failla (New York, Berlin, Magdeburg), den Musiker/innen David und Petra Beck, der Bühnenbildnerin Sabine Hilscher und der Autorin Nina Kind (Berlin).
Bildergalerie Theaterprojekte
Bilder von Aufführungen von „Tagträumer“ von William Mastrosimone im Theater „Fürst Oblomow“ Berlin (Barnaby Metschurat und Silke Loettel Forderer) und „Grüner Wind – Schwarze Töne“, ein Federico-García-Lorca-Programm, (Vera Wegerer, Stefan Dilling und Silke Loettel Forderer) im ACUD Berlin und Arena-Dach Berlin
„Ich legte dich, kleines Meer, seit ich Kind war, auf meine Stirn,
und dort bist du gewachsen, nach und nach, zum Wellengang
und zu Mann und Frau zur gleichen Zeit…“
„Und wie die Palme, deren Stamm im Bogen
seine grünen Segel dem Licht öffnet,
zieht das Meer vorbei und sein Flüstern
süßer Blätter öffnet sich den Myrten
und Blüten Granadas, Córdobas und Sevillas…“
Rafael Alberti
„Eines Schreis Ellipse geht von Berg zu Berg. Vom Olivenhain wird er ein schwarzer Regenbogen über der blauen Nacht.“
Federico García Lorca
Kontakt
Silke Loettel Forderer
T 0160 – 964 703 71
mail info@sal-y-arena.de

































